Theater

Caveman im Schmidts TIVOLI

Ein Thema beschäftigt seit einigen Jahren die Comedybranche. Mehr schlecht als recht werden die Probleme des Einparkens, Einkaufens oder Liebeslebens beleuchtet.
Einiges hat schon so einen Bart, (oder eher Mario Barth), dass es einem zum Heulen zumute ist.
Daher beleuchten wir hier gerne einen Klassiker. Seit Jahren im Hamburger Schmidts Tivoli auf der Bühne und kaum wegzudenken: Caveman.

Das erfolgreichste Solo-Theaterstück Deutschlands! Seit sechseinhalb Jahren begeistert Kristian Bader als CAVEMAN vor ausverkauftem Haus.

Tom hat sich mit seiner Frau Heike gestritten. Immer das Gleiche und doch jedesmal neu: die Gegensätze von Mann und Frau. Tom grübelt, philosophiert, selbst männliche Logik ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Im Gegensatz zu vielen anderen männlichen Leidensgenossen erfährt Tom unerwartet Hilfe. Im „magischen Unterwäschekreis“, zwischen stinkenden Socken und T-shirts kommt ihm sein Urahn aus der Steinzeit zu Hilfe.

Eine folgenschwere Begegnung, denn der sympathische Höhlenmensch hält einige erkenntnisschwere Ratschläge für Tom bereit, die ihn fortan von Durchschnittsmännern unterscheiden: Er weiß nun um den Unterschied zwischen Mann und Frau. Ein Unterschied, der auf die menschliche Evolutionsgeschichte zurückzuführen ist, als Männer noch Jäger und Frauen noch Sammlerinnen waren.

Tom soll nun uns sein Wissen mitteilen und helfen. Bei seinem erheblichen Mitteilungsbedürfnis und seinem trockener Humor ist es kein Problem den Zuschauer mitzunehmen in die Welt des ‚kleinen’ Unterschieds...

Wir lernen das unbekannte Universum seiner Freundin Heike kennen und – wo er nun einmal damit angefangen hat – das aller Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von Einkaufen, Haushalt und Sex. Aber Tom hat ebenso Lebensraum und Lebensweise der Jäger genau beobachtet: Welche Erfüllung „rumsitzen ohne zu reden“ bedeutet oder warum Fernsehen als Arbeit bewertet werden sollte.

http://www.caveman.de/
http://www.tivoli.de/

sb - 09.2007

Fazit:

Eins ist sicher- wir haben uns wiedererkannt. Und manchmal ist nichts schöner, als über sich selbst zu lachen.